Die Sayner Gießhalle im Spiegel von Literatur und Presse

“… Halle, die zu den säkularen Industriebauten in Gußeisenkonstruktion und heute zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Deutschlands zählt.”
Hon.Prof. Dr.–Ing. Hans Spiegel, Der Eisenkunstguss der Sayner Hütte, Stadtverwaltung Bendorf, 1983 

Die 1828 – 1830 entstandene Gießhalle ist die älteste noch erhaltene Werkhalle in Eisenkonstruktion, Vorläufer des modernen Industriebaus und ein technisches Kultur- denkmal allerersten Ranges.
Paul-Georg Custodis, Technische Denkmäler in Rheinland-Pfalz, Herausgeber: Landesbildstelle Rheinland-Pfalz, Koblenz; Görres-Verlag, Koblenz, ohne Angabe des Jahres der Drucklegung, mutmaßlich 1990

“One of the Crystal Palace's more fascinating antecedents was the Sayn Foundry in Bendorf….The result was a more sophisticated and complex design than any other iron building of its time…The subtle and complex Sayn Foundry is a successful statement of technological thinking in building and of the new concept of the building as facility.”
Tom F. Peters, Building the Nineteenth Century, Massachusetts Institute of Technology, 1996

“Die Gießhalle der Sayner Hütte … ist heute ein Wallfahrtsort für Ingenieure und Denkmalschützer.“
Georg Küffner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Beilage “Technik und Motor”, vom 21.12.2004,

“Eisenkunstguss – ein Begriff, in dem viele Welten zusammenkommen…Kreativität und künstlerische Gestaltung mussten die technischen Möglichkeiten erkennen und sich ihrer bedienen.“
Gerhard Engels, Vorwort in: Debowska/Bartel/Friedhofen:Europäischer Eisenkunstguss: Die Königlich -Preußischen Eisengießereien. Gliwice – Berlin – Sayn. Herausgeber: Rheinisches Eisenkunstguss-Museum, Sayn 2006, Görres Verlag, Koblenz

“Die Gießhalle ist ein Bauwerk von einzigartiger Bedeutung…Sie wurde zur ersten Großhalle in Vorfertigung auf dem europäischen Kontinent, vielleicht in der Welt, und damit Ahnherrin moderner Präfabrikation im Industriebau.“
Paul-Georg Custodis / Barbara Friedhofen / Dietrich Schabow, Sayner Hütte – Architektur, Kunstguß, Arbeit und Leben, Herausgeber: Freundeskreis Sayner Hütte, 2. überarbeitete Auflage 2007, Görres Verlag, Koblenz

“Das Ergebnis der großzügigen und gleichzeitig feingliedrigen Planung für die Sayner Gießhalle war keine Rasterarchitektur – wie die zahlreichen fürstlichen Gewächshäuser an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert – sondern eine Eisen-Glas-Konstruktion in höchster künstlerischer Vollendung.”
Paul-Georg Custodis, Die Sayner Hütte, Herausgeber: Bundesingenieurkammer, 2010 

“Vergessener Kristallpalast zwischen Wein und Wald“
Andreas Rossmann, Auch ein kaltes Denkmal braucht mehr als warme Worte, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.08.2010  

”Sie ist der Ursprung moderner Fertigteilbauweise”
Georg Küffner, Als Vorbild diente eine gotische Kirche, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.09.2010

“Die Sayner Hütte war am Beginn ein architektonisch und technologisch kreativer Ort mit großer Ausstrahlung. Diese Prägung ist bis heute nicht erloschen…Auf der Sayner Hütte sollen kreative Köpfe aus Kultur und Technik eine vornehme Adresse für die Entwicklung und die Präsentation ihrer Gedanken und Werke bekommen.“
Prof.Dr. Karl Ganser in: Charta Sayner Hütte, Herausgeber: Freundeskreis Sayner Hütte e.V., 2010  

“Die Sayner Gießhalle stellt als erste gußeiserne Hallenkonstruktion in Europa ein technisches Kulturdenkmal ersten Ranges dar (Dehio 1984)“.
Ludwig Tavernier, Kulturlandschaft Sayn, Band 256 in der Reihe “Große Kunstführer“, Verlag Schnell + Steiner, Regensburg, 2011